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Malaria

Die Malaria ist in den Tropen weit verbreitet. Eine aktuelle Malariakarte finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin. Jährlich erkranken über 200 Millionen Menschen daran.

Besonders die 'bösartige' Malaria Tropica kann unbehandelt zu schweren Organschäden und zum Tod führen. Da eine Impfung vorerst nicht verfügbar ist, erfolgt die Vorbeugung durch

Schutz vor der Überträgermücke
Chemoprophylaxe mit Medikamenten

Notfall-Selbstbehandlung (stand-by-medication)

Eine notfallmäßige Selbstbehandlung (stand-by-medication) sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen, wenn in einem Malariagebiet Fieber oder malariaverdächtige Symptome auftreten und kein Arzt erreichbar ist. Kommt es in den ersten 7 Tagen zu Fieber, so handelt es sich in der Regel nicht um Malaria, da Malariaparasiten frühestens 7 Tage nach der Infektion bzw. dem Stich einer Anopheles-Mücke im Blut auftreten und Fieber verursachen.

Was tun bei Malariaverdacht?

Eine absolut sichere Malariaprophylaxe gibt es zur Zeit nicht. Durch vorbeugende Maßnahmen kann das Risiko aber gering gehalten werden. Eine rechtzeitig erkannte Malaria ist heilbar. Bei jeder fieberhaften Erkrankung in den Tropen ist an die Möglichkeit einer Malaria zu denken und sofort ein Arzt aufzusuchen. Dies gilt auch für die Zeit nach der Rückkehr.

Reisende aus dem Einzugsbereich der Universität Ulm sollten sich bei Malariaverdacht unverzüglich an die Sektion Infektiologie und klinische Immunologie der Universitätsklinik Ulm wenden.

24-Stunden-Notfall-Telefon: 0731 / 5002 47 70